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wanda buholzer
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Damals als kleines Mädchen stand für mich immer das Abenteuer im Mittelpunkt. Ob Zuhause im Garten, am See, an der Maggia beim Schlangen beobachten oder in Spanien und Südfrankreich, immer lockte mich das Abenteuer-Leben in die Natur hinaus. In der Jugendzeit begleitete mein Bruder und ich unsere Eltern oft in die Berge, manch abenteuerliche Wanderung stand auf dem Programm.
Aufgewachsen bin ich in Rothenburg (LU). Nach der Dentalassistentinnen-Lehre, arbeitete ich viele Jahre auf diesem Beruf. Bevor ich eine neue Richtung einschlug, die Ausbildung zum Berufsmasseur. Ich lernte das Wunderwerk Mensch kennen mit seinen unendlichen Facetten. Am meisten fasziniert mich die Zelle. Eine kleine Einheit in unserem Körper, milliardenfach enthalten. Sie hat Einfluss auf unser Wohlbefinden bis hin zu unseren Entscheidungen. Alles ist von der kleinen Zelle geprägt. Wenn ich so durch die Natur ziehe, kann ich stundenlang über solche Prozesse nachdenken.
Mit Freude male ich. Seit meiner Jugend bin ich regelmässig am malen. Meine Bilder sind geometrische Muster, Mandalas, die ich mit kräftigen Farben aufzeichne. Diese sehr alten Muster waren einst Teil unserer Sprache, noch heute lösen diese Muster in uns Reaktionen aus. Inspirieren lasse ich mich von den Kornkreisen aus Südengland. Ich hoffe, dass ich nach unserer Reise einmal eine Ausstellung machen kann.
Der Trail ist für mich, eine Steigerung der Wertschätzung der Natur. Das Selbstverständliche, wie fliessendes Wasser und ein Dach über dem Kopf mehr schätzen zu lernen. Die Ruhe geniessen und mich von den vielen Farben und Formen am Wegesrand inspirieren lassen für neue Gedanken und Ideen.
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philippe ackermann
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Denke ich zurück an meine Kinder - und Jugendzeit in Döttingen (AG), hatte ich schon immer den Wunsch, grosse Abenteuer zu erleben. Ich war immer viel draussen in der Natur, spielte mit meinem Bruder und den Nachbarskindern im nah gelegenen Wald, wanderte mit der Familie in den Bergen, lief immer länger durch die Wälder und entlang der Aare und erlebte viele Zeltlager in der ganzen Schweiz. Eine Maurerlehre ermöglichte mir einen Arbeitsplatz unter freiem Himmel. Nach einem längeren Südamerika-Aufenthalt wechselte ich meinen Wohnort nach Horw, Luzern, an den Fuss des Pilatus, in der herrlichen Umgebung des Vierwaldstättersees. Es folgten lange Zeiten des Lernens, die Ausbildung zum Technischen Kaufmann nahm viel Zeit in Anspruch. Danach waren Wanda und ich viele Stunden auf dem Pilatus und am Vierwaldstättersee unterwegs. Bis heute habe ich in einem Betonelementwerk in der Betriebsleitung gearbeitet.
Bilder faszinieren mich schon seit Kinderjahren, ohne mich jemals damit eingehender auseinander gesetzt zu haben. In der Zeit, in welcher ich meinem Bruder beim fotografieren zusah, staunte ich über die vielen Möglichkeiten der Fotografie, ohne mich nur einmal damit befasst zu haben.
Heute nach einigen Kursen, Büchern und vielen Stunden des Übens, bin ich begeistert von der digitalen Welt der Fotografie. Die Fotografie öffnete mir wieder die Augen, sich Zeit zu nehmen und genauer die Natur und die Menschen zu beobachten. Die vielen Details des täglichen Lebens in ungewohnten Perspektiven zeigen. Das Kleine auf das wir heute nicht mehr achten. Einen Schritt vor, nach rechts oder nach unten und schon entsteht ein Bild mit einer anderen Wirkung, solange bis ich möglichst nahe an dem Bild bin, dass ich schon vor dem Fotografieren im Kopf habe. Perspektiven die den Betrachter ins Bild hineinziehen. Harmonische Bild - und Farbkompositionen. Ich lasse mich von der Natur inspirieren, die unendlich viele wunderbare Orte für aussergewöhliche Aufnahmen bietet. Die Natur und Menschen in ihrer Schönheit und Vielfältigkeit spannend zu zeigen, das ist mein Interesse an der Fotografie.
Als Kind habe ich auf einem Zeichenblock gemalt. Heute ist aus dem Zeichenblock der Photoshop geworden. Die digitale Nachbearbeitung der Bilder gehört zum kreativen künstlerischen Prozess eines Bildes. Dadurch kann ich einem Bild die Dramaturgie und Spannung geben, so wie ich das Leben erlebe. Eine Welt die es mir ermöglicht Emotionen und Geschichten zu erzählen. In dieser Weise hoffe ich den Trail bildlich beschreiben zu können.
Der Trail ist für mich eine lange Reise, das Laufen wird zur Meditation in der Bewegung. Die Stille und Weite öffnen den Geist, alte Werte verschieben sich, neue Tretten hervor. Woher kommen wir, wohin gehen wir.
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Druckbare Version
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