Geschichte

Erste Bemühungen

Am 5. Juni 1993 wurde der Pacific Crest Trail nach langen Jahren endlich eröffnet, fast siebzig Jahre nach der ersten Idee.
Catherine Montgomery hatte erstmals 1926 den Gedanken, eines Trails mit Schutzhütten entlang der westliche Gebirgszüge. Die Vorstellung fand damals keine Beachtung. Erst Clinten Clark unterbreitete dem US Park Service und dem US Forest Service den Vorschlag, eines durchgehenden, von Grenze zu Grenze führenden Trails.
Doch die Rezession hing immer noch über dem Land. Geld war weder für einen Aufbau noch für einen Unterhalt eines Trails vorhanden.
Es existierten schon vereinzelt Wanderwege an der Westküste. Der Oregon Skyline Trail. Er verband den ganzen Staat Oregon, von Grenze zu Grenze. In Kalifornien war der John Muir Trail, der über dreihundert Kilometer zwei Punkte im Nirgendwo verband.
Clarke gründete mit Warren Rogers die Pacific Crest Trail System Confernece. Sie suchten junge Männer, die sich einen Weg durch die Büsche schlugen, um zu beweisen, dass es möglich war, durch die USA zu wandern. Obwohl es einige schafften, machten ihre Pläne keine grossen Fortschritte. Mit 84 Jahren, 25 Jahre nach der Gründung des Vereins, strab Clark und mit ihm vorerst der Pacific Crest Trail.





Trails of America

Als sogar US-Prädsident Johnson in den 60er-Jahren aktiv wurde, ging es erstmals so richtig vorwärts, es erschien ein Bericht mit dem Namen Trails of America. Freiluftaktivitäten und Zeltabenteuer standen damals hoch im Kurs. Alles wollte raus, Sport und Vergnügne in den Bergen. Die Sache wurde ernst. Der Forst Service koordinierte den Bau eines druchgehend, gekennzeichneten und instandgehaltenen Hochgebirgstrail. Die Instandhaltung ist wesentlich, den sonst wäre der Trail schon lange wieder verschwunden. Der Trail führt durch drei Bundesstaaten, 7 Nationalparks, 24 National Forrest, 32 Wilderness Area und durch staatliche wie private Grundstücke.
Richard Watson ist vermutlich der erste Mensch, der 1972 den ganzen Trail am Stück lief. Doch weite Teile des Trails waren alles andere als normale Wanderwege. Immer wieder musster der Weg in den höhergelegenen Gebieten gesucht werden.
Erst 1993 wurde der allerletzte Teil des Pacific Crest Trails fertiggestellt, 67 Jahre nach der Idee von Caterine Montgommery.
Heute sorgen sogenannte "Trail-Angels" für die Instandhaltung. Eine Organisation, die auf freiwilliger Arbeits-Basis beruht. Ohne diese "Trail-Angels" wäre der Trail schon lange wieder verschwunden.





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